Die Rennen im Rahmen des ADAC Enduro Cups stehen jetzt fest. Die erste Veranstaltung findet am 4. April in Vellhahn statt. Hier wird traditionell der Heidepokal ausgetragen. Die Strecke des ortsansässigen Motorclub ist 1540 Meter lang und führt über sandiges Gelände, teilweise aber auch über Waldboden. Die Zuschauer können den Fahrern in einem Bereich zujubeln, der innerhalb eine großen Schleife untergebracht ist und beste Sicht auf das Geschehen gibt.

Ein weiteres Rennen wird es dann im August geben und zwar am 15.8. in Teterow. Der MC Bergring Teterow unterhält dort einen Speedway-Kurs, der aber ebenfalls den Enduro-Fahrern zur Verfügung gestellt wird. Die Rennstrecke ist in ein ehemaliges Waldgebiet eingebettet und wie es der Name verspricht, fehlt es auch nicht an Anstiegen und Gefällen. Letztere betragen bis zu 16 Prozent, die Höchstgeschwindigkeit auf dem Kurs beträgt 160 km/h.

Viele Strecken sind auf Wiesen und im Wald

Nur eine Woche später treffen sich die Enduro-Fans in Kaltenkirchen. Der dortige Motorsportclub hat für seinen Rennkurs sogar ein Umweltzertifikat erhalten. Die Strecke führt durch früher landwirtschaftlich genutzten Landschaften über Wiesen und Waldstücke. Sie verfügt entsprechend über einen weichen Untergrund und stellt selbst bei trockenem Wetter eine Herausforderung dar.

In Rehna treffen sich die Enduro-Fahrer im Rahmen des ADAC Cups am 12. September zu ihren Ausscheidungsrennen. Der austragende Motorsportverein aus Mecklenburg veranstaltet regelmäßig Rennen für alle Altersgruppen. Die Rennstrecke besteht weitgehend aus Wiesen und ehemalig landwirtschaftlich genutzten Landschaften. Die Zuschauer können hier hautnah dabei sein. Der lokale Champion Ingo Lange ist auch einer der Anwärter auf den Enduro Cup, er hat bereits Landesmeisterschaften gewonnen.

Weitere Rennen folgen in Tucheim und Burg, bis im November in Woltersdorf die Saison mit der Austragung des Novemberpokals beschlossen wird. Hier wird dann auch der Sieger im Enduro-Pokal ermittelt. Die Fahrer müssen durch unwegsames Gelände im Wald fahren, kleine Mauern überspringen und es durch schlammige Kuhlen schaffen. Auch hier sind die Fans sehr nah am Geschehen.